Vergangene Aktivitäten des Vereins

Ausflug nach Worms am 24. Mai 2014

Nibelungenmuseum

Im August 2001 wurde das Nibelungenmuseum in Worms eröffnet. Seitdem besitzt das hochmittelalterliche Nibelungenlied einen festen Ort in Worms. Der Standort des Museums und seine Integration in die historische Stadtmauer aus der Stauferzeit beschwören den Geist des Ortes und die Zeit des Mittelalters herauf und sorgen anstelle von traditionellen Schauobjekten für einen leichten Zugang der Materie. Über Kopfhörer erzählt der Dichter selbst (mit der Stimme des Schauspielers Mario Adorf) über die Entstehung seines Epos.

 

 

Dom St. Peter

Der Wormser Dom, auf dem höchsten Punkt der Wormser Innenstadt gelegen, ist das bedeutendste Bauwerk der Wormser Romanik und eng mit dem Namen Bischof Burchards und der Blütezeit der Wormser Stadtgeschichte während des 12. und 13. Jahrhunderts verbunden.

Große Ereignisse, die im Zusammenhang mit dem Dom standen, waren unter anderem die Papstwahl (Leo IX.) im Jahr 1048, das Wormser Konkordat im Jahr 1122, mit dem der Investiturstreit beendet wurde; der Reichstag zu Worms (1521), während dem sich Martin Luther vor Kaiser Karl V. verantworten musste, was den Bruch in der abendländischen Kirche zur Folge hatte.

Heute ist der Dom eine katholische Pfarrkirche, die 1925 durch den Papst zur „Basilica minor“ erhoben wurde. Dieser päpstliche Ehrentitel soll die Bedeutung einer Kirche für das Umland hervorheben.

Der Dom wurde 1130 bis 1181 erbaut, wobei parallel zum Neubau der Abriss einer frühromanischen Basilika aus dem ersten Viertel des 11. Jahrhunderts erfolgte.

Die Ursprünge des Wormser Domes reichen in die frühchristliche Epoche in spätrömischer Zeit zurück. Aus der Frankenzeit ist der erste Wormser Bischof (Berthulf, 614) überliefert, sein Dom war erheblich kleiner als der heutige.

Jüdischer Friedhof („Heiliger Sand“)

Der älteste Grabstein stammt aus dem Jahr 1076. Damit ist der "Heilige Sand" in Worms der älteste erhaltene jüdische Friedhof in Europa. Besucher aus aller Welt pilgern hierher, um die Gräber von Rabbi Meir von Rothenburg († 1293) und Alexander ben Salomon Wimpfen († 1307) zu besuchen. Weitere wichtige Grabstätten liegen vor allem im so genannten „Rabbinental“ und seiner Umgebung. Hier finden sich unter anderem die Gräber von Rabbi Nathan ben Issak († 1333), Rabbi Jakob ben Moses halevi, genannt MaHaRil, († 1427), Rabbi Meir ben Isaak († 1511) und Elia Loanz, genannt Baal-Schem († 1636).

Der Bau der Synagoge erfolgte 1174/75 im romanischen Stil der Wormser Dombauschule, er wird heute als Männersynagoge bezeichnet. 1185/86 wurde südwestlich der Männersynagoge eine unterirdische Mikwe angelegt. Die Frauensynagoge wurde 1212/13 nördlich an die Männersynagoge angebaut.[2] 1624 erfolgte der letzte Ausbau der Synagoge: Nördlich der Frauensynagoge wurde ein Vorbau errichtet, westlich der Männersynagoge das so genannte Raschi-Lehrhaus als Jeschiwa.[3]

Worms (hebräisch: Warmaisa) birgt einzigartige Zeugnisse aus einer bewegten Geschichte des Zusammenlebens von Christen und Juden und verfügt als "Klein-Jerusalem" in der Jüdischen Welt bis heute über eine erhebliche Ausstrahlung und große Bekanntheit. Zwischen der Zeit um 1000 und den finsteren Jahren der NS-Herrschaft bestand hier kontinuierlich eine bedeutsame Jüdische Gemeinde, von der trotz aller Zerstörungen noch sehr viele sichtbare Zeugnisse künden. Über Worms als Zentrum jüdischer Gelehrsamkeit und Kultur lesen Sie hier

 

RASCHI - RABBI SALOMON BEN ISAAK (1040 - 1105)  Das jüdische Worms hatte seinen Ruf vor allem ihm zu verdanken: Rabbi Salomon ben Isaak, genannt Raschi. Bis heute ist der Talmudkommentator und Gelehrte in der jüdischen Welt hoch geschätzt. Um 1060 studierte er im damals in ganz Europa bekannten Lehrhaus in Worms. Das nach ihm benannte Raschi-Haus in Worms beherbergt das Jüdische Museum und das Stadtarchiv. Es befindet sich an der Stelle, an der einst das Lehrhaus gestanden haben soll: in der Hinteren Judengasse und in unmittelbarer Nähe zur Synagoge.

 

Besuch in Halle an der Saale (Sachsen-Anhalt) Am 31. Mai bis 02. Juni 2013 besuchten Mitglieder des Jugendstilvereins und  etliche Mitglieder des Bad Nauheimer Museenvereins Halle an der Saale. Organisation: Arno Sternitzke, Jugendstilverein. Gästeführer vor Ort: Mathias Homagk und Kathleen Hirschnitz. Einige Schwerpunkte der Exkursion: Heinrich Siesmayer-Park in Nordhausen, Wilhelm Jost in Halle und die Salzgewinnung bis heute.

 

 

Der Vortrag über das Weltkulturerbe "Der Germanische-Rätische-Limes" fand statt am Mittwoch, den 19.09.2012 Thomas Staller,  Vorstandsmitglied des Museenvereins und Limes-Cicerone (Führer) hielt einen Vortrag über dieses besondere Weltkulturerbe unserer Heimat.

 

 

Der Besuch der Keltenwelt am Glauberg fand statt am Mittwoch, den 12.09.2012

Der Besuch der Keltenwelt am Glauberg fand auf besondere Einladung von Dr. Vera Rupp statt.

 

 

 

 

Die Führung durch Salinengebäude und Alte Schreinerei am Goldstein fand statt am Sonntag, den 09.09.2012

 

Kunsthistorikerin Christina Uslular-Thiele führte am Tag des offenen Denkmals durch unsere überregional bedeutenden  Industriedenkmäler.


 

Der Vortrag zur Schlacht am Johannisberg fand statt am Donnerstag, den 30.08.2012 Anlässlich des 250. Jahrestages hielt  Dr. Thomas Schwab einen Vortrag zur Schlacht am Johannisberg.

Der Vortrag fand statt im Café-Restaurant-Hotel Johannisberg in Bad Nauheim unter Mitwirkung der Arbeitsgemeinschaft Geschichte Bad Nauheim, dem Nieder-Mörler Geschichtsverein e.V. und der Stadt Bad Nauheim / Fachbereich Kultur.

 

 

Transport der Vitrine "Schlacht am Johannisberg" zu ihrem neuen dauerhaften Standort in der Trinkkuranlage Anlässlich des 250. Jahrestages ist das von Jürgen Petermann 1980 geschaffene Diorama am 02.08.2012 in der Trinkkuranlage aufgestellt worden. Besonderen Dank gilt Jürgen Petermann für die Dauerleihgabe seiner Arbeit an den Museenverein. Der Verein Bad Nauheimer Museen bedankt sich auch sehr bei den Mitarbeitern der Stadtwerke Bad Nauheims, für den Transport der Vitrine von der Siedehalle am Goldstein in die Trinkkuranlage.

 

 

Die Quellendankfeier im Sprudelhof fand statt am Sonntag, den 25.08.2012 1855 versiegte der Große Sprudel. Der Wiederausbruch der Heilquelle wird seitdem gefeiert. Museenverein, Jugendstilverein und der Verein Bad Nauheimer Köche beteiligten sich an dieser besonderen Festveranstaltung.

 

 

Besuch des Stöffelparks Am 02. Juni 2012 fand ein Ausflug zum Stöffelpark bei Bad Marienberg statt. Der "Tertiär- und Industrie-Erlebnispark Stöffel" entstand in den vergangenen Jahrzehnten durch einen Förderverein unter Beteiligung der Gemeinde, des Kreises und des Landes in einem stillgelegten Basaltsteinbruch. Internationale Beachtung erhielt der Steinbruch durch seine reichen Fossilienfundstellen und durch den Fund der "Stöffelmaus".

Für die Mitglieder des Museenvereins war vor allem der Besuch der erhaltenen Fabrikhallen, Brecheranlagen und Werkstätten anregend. Die Anlagen sind zu einem spannenden Rundgang zusammengefügt. Mitglieder des Fördervereins Stöffelpark machen die Führungen und zeigen mit großem Engagement ihre "Schätze". Neben dem alten Förderband konnte auf schwindelerregendem Gang die Brecherbühne in 30 Metern Höhe bestiegen werden. Dort wurde man mit einem grandiosen Blick über die Höhen des Westerwaldes belohnt. Im Verlauf des Rundgangs konnten sich die Teilnehmer bei den nachgebauten "Kipperbuden", das waren primitiv überdachte Erdlöcher, in denen Pflastersteine geschlagen wurden, einen Eindruck von den harten Arbeitsbedingungen im 19. und 20. Jahrhundert verschaffen. In der 100 Jahre alten Werkstatt wurden historische Maschinen sowie Videos über die vergangene Arbeitswelt gezeigt.

Im Steinbruch wird noch in einem kleinen Bereich Basalt gebrochen. Es hat sich eine rege Forschungstätigkeit in der Fossilienlagerstätte entwickelt. Jährlich gibt es Grabungskampagnen, die viele interessante Forschungsergebnisse mit sich gebracht haben.

Die Westerwaldreise beschlossen die Teilnehmer in der Anfang des 12. Jahrhunderts gegründeten Abtei Marienstatt bei Hachenburg.

 

Fotos 1-3 von Claudia Kutscher und S. Müller

Fotos 4-6 von Jean-Marie Bourdin

 

 

 

 
 

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